Sprungschanzen Gibswil im Zürcher-Oberland

Willkommen bei den Sprungschanzen Gibswil

Die ganzjahres Skisprunganlagen im Zürcher-Oberland.


Gute Bachteler Resultate an OPA-Spielen


Schanzenanlage in Villach (ganz rechts die HS98, links daneben die HS65)

Die besten Springer/innen aus Deutschland, Österreich, Slowenien, Frankreich, Italien und der Schweiz (und Gäste aus Russland) waren an den OPA-Spielen in Tarvisio/Villach am Start. Mit dabei auch vier Athleten vom SC am Bachtel.

Für das beste Einzelresultat aller Schweizer Skispringer sorgte Dominik Peter in der Kategorie Boys Younger (JG01 und jünger) auf der HS98 in Villach. Mit einem 7.Rang (von 32) konnte er erstmals an OPA-Spielen ein Top10-Ergebnis realisieren. Es ist dies wohl das erste Top10-Resultat eines Zürcher Oberländer Springers seit sehr, sehr langer Zeit und das erste Top10 eines Schweizer Springers seit fünf Jahren. Einziger Wermutstropfen: nach dem ersten Durchgang lag Dominik mit 90.5 Metern auf dem 5. Zwischenrang mit einem Rückstand von nur vier Punkten auf das Podest. Der zweite Durchgang mit zwei Luken weniger Anlauf klappte dann aber überhaupt nicht und mit nur 79.0 Metern verlor er - anstatt nach vorne anzugreifen - noch zwei Ränge.


Wir gratulieren Dominik zu einem sehr guten 7.Rang!

Mario Anderegg war leider das ganze Wochenende hindurch krank und geschwächt, trotzdem gelang es ihm auf der Schanze einigermassen gute Sprünge abzuliefern. Natürlich hätte er sich lieber noch einige Meter weiter und einige Ränge weiter vorn gesehen, aber mit 78.0 und 80.0 Metern und einem 18.Rang (von 28) war sein Auftritt nicht so schlecht wie er sich das vielleicht denken mag. Bei seinen letzten OPA-Spielen (2015) verlor er auf einer 70m-Schanze noch 15 Meter auf die Besten, diesmal waren es auf einer weitaus grösseren Schanze nur noch etwa 10 Meter. Auch kleine Schritte führen irgendwann zum Ziel.


Wir gratulieren Mario zu seiner Leistung!


Bei der jüngeren Damenkategorie (JG01 und jünger) waren erstmals 30! Springerinnen am Start, das gab es meines Wissens noch nie. In den letzten Jahren bewegte sich die Teilnehmerzahl meist zwischen einer Handvoll und maximal 20. Mit dabei - und auch das war eine Premiere - zwei Girls vom SC am Bachtel, Lotti Suter und Rea Kindlimann. Gesprungen wurde auf der HS65 in Villach.

Für Lotti war es bereits die zweite Teilnahme an OPA-Spielen, bei ihrer ersten Teilnahme (2014) hüpfte sie auf einer vergleichbaren Schanze noch auf 37 Meter. Diesmal zeigte sie mit konstanten Sprüngen in der Region von 53.0 - 54.0 Metern, dass seit dieser Zeit einiges gegangen ist. Mit dem 14.Rang (von 30) kann sie sicherlich zufrieden sein, auch wenn sie mit nur 3 Metern mehr pro Sprung bereits in den Top5 gelandet wäre, so dicht war das Feld zusammen.

Dass Rea überhaupt mal an OPA-Spielen teilnehmen dürfte, war vor einem halben Jahr für viele noch unvorstellbar. Es ist unglaublich wie schnell plötzlich alles gehen kann. Für Rea war es der erste internationale Wettkampf in ihrer Karriere, entsprechen nervös war sie die Zeit davor, während und vermutlich auch nach diesem Wochenende. Mit einem 27.Rang (von 30) war das Resultat dann noch nicht so bombig, aber immerhin lag sie in ihrem Jahrgang (2002) an 9. Stelle. Und so ganz nebenbei: in der Anlaufspur gehörte sie bei allen Sprüngen zu den absolut Schnellsten.


Den besten Sprung überhaupt zeigte Rea übrigens am Freitag beim PCR-Sprung für die Nordische Kombination mit einer Weite von 45 Metern! Dieser Sprung wäre aber nur zum Tragen gekommen, wenn am eigentlichen Wettkampftag nicht hätte gesprungen werden können. So zählte er leider am Schluss zu keinem Wettkampf.



Beide Mädchen konnten im Anschluss an das Springen auch am Nordischen-Kombinations-Langlauf teilnehmen. Auch wenn Lotti es uns bis jetzt nicht geglaubt hat, aber sie wäre/ist eine sehr gute Langläuferin in der Nordischen Kombination, wenn sie denn will. Erstmals hat sie sich und uns das auch in der Loipe bewiesen. Mit einer Laufzeit von 13:35 verlor sie nur ca. 1 min auf die Laufbestzeit und landete schlussendlich auf dem 8.Rang (von 16). Rea kämpfte sich gar noch 15 Sekunden schneller als Lotti durch die Loipe und lief in ihrem Jahrgang die fünft beste Zeit. Mit dem Rückstand aus dem Springen reichte dies für den 14.Rang.


Wir sind sehr stolz auf die beiden Girls und freuen uns jetzt schon auf das, was in der Zukunft alles noch kommt.
Wir gratulieren Lotti und Rea zu ihren guten Leistungen!

Zum Abschluss am Sonntag standen die Teamwettkämpfe an. Dominik und Mario durften zusammen mit Sandro Hauswirth (BOSV) und Olan Lacroix (SR) das Team Schweiz 1 bilden. Es wurde vor allem in den Gruppen 2-4 mit extrem tiefer Anlaufgeschwindigkeit gesprungen und die Schweizer Springer hatten offensichtlich ihre Probleme damit. Schweiz 1 klassierte sich am Ende auf dem 7.Rang (von 15).

Die Mädchen durften oder konnten am Sonntag nur einen einzigen Sprung absolvieren. Lotti und Rea starteten je in einem Mixed-Team mit anderen Nationen zusammen. Das Team SUI-FRA (mit Lotti) klassierte sich auf dem 7. und das Team SUI-GER (mit Rea) auf dem 12.Rang (von insgesamt 14).


Wir gratulieren allen vier Athleten zu ihren Leistungen und hoffen, dass sich auch 2017 ganz viele Bachteler Springer/innen und Nordisch Kombinierer/innen für die OPA-Spiele qualifizieren und sich dabei leistungsmässig weiter steigern können.

Wir arbeiten weiter...

Nicola, 31.01.2016



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