Sprungschanzen Gibswil im Zürcher-Oberland

Willkommen bei den Sprungschanzen Gibswil

Die ganzjahres Skisprunganlagen im Zürcher-Oberland.


Mit 17 Athleten auf nach Wildhaus



Eigentlich war es ein super Wochenende, einzig das Wetter hätte am Samstag ein bisschen besser mitspielen können. So wurde es leider nichts mit einem Entspannungsbad in der Badi nach dem Wettkampf. Am Sonntag wäre es gegangen, aber da wollten dann auch einfach die Trainer nicht mehr.

Für viele war es der erste Besuch in Wildhaus, zumindest bei den Schanzen. Da gab es bei den ersten Sprüngen doch bei einigen ein bisschen weiche Knie. Aber alles in allem haben es alle gut gemacht, auch wenn bei einigen noch deutlich mehr möglich gewesen wäre, aber das ist ja immer so.



Unsere Jüngsten hatten am Samstag noch ein bisschen Mühe mit der 15m-Schanze, dafür überzeugten sie beim Crosslauf und sicherten sich bei der Nordischen Kombination die Ränge 1-4 (Nora, Sandro, Noel, Marina). Am Sonntag klappte es dann auch mit dem Springen viel besser. Auf der 30er konnte sich Janne, nachdem er zu Beginn eigentlich gar nicht über die 30er wollte, am Sonntag sogar überwinden von ganz oben zu gehen - auch ein Erfolg.

Auf der 40er schlugen sich unsere jungen Springer gegen die oftmals viel älteren Athleten sehr gut. Blendet man die älteren Athleten aus und nimmt nur die U13-Kategorie zur Hand, dann sähe es z.Bsp. am Samstag folgendermassen aus: 1. Yanick, 3. Syrill, 4. Felix, 7. Marius




Im Crosslauf konnten auch diesmal viele Bachteler sehr gute Laufleistungen abrufen, obwohl wir das eigentlich nicht explizit trainieren. Vermutlich gehen sie einfach mit der richtigen Einstellung an solch einen Lauf ran - GO Bachtel GO halt. Leon konnte sich zwar einige Plätze nach vorne arbeiten, aber für einen Kombinierer dürfte/müsste da doch noch einiges mehr kommen...und diesmal war keine Ananas schuld.

Nachdem das Mädchenskispringen in der Schweiz in den letzten Jahren mehrmals fast komplett beerdigt wurde, weil die aussichtsreichen Mädchen aufgrund einer bestimmten Trainerin entweder flüchteten oder aufhörten - wir hoffen, dass dieser Fehler nicht wieder passiert - waren wir an diesem Wochenende mit 8 Mädchen nach Wildhaus angereist. Auf der K40 gab es sogar eine eigene Kategorie mit 6 Mädchen (alle vom SC am Bachtel), das gab es in der Schweiz vermutlich noch nie auf solch einer Schanzengrösse. Auch wenn Lotti im Springen den anderen immer noch einen Schritt voraus ist, der Abstand wird immer kleiner und langsam wird aus der ehemals One-Woman-Show leistungsmässig auch auf der Schanze ein richtiges Team.



Ah ja, und das muss jetzt einfach kurz sein:
Liebe Rea, ziemlich genau vier Jahre nach deinem ersten Wettkampf - Bachtelcup 30. Juni 2012 mit zweimal 8.5 Metern und ausser Konkurrenz, weil zu alt - und vier Jahre harte Arbeit, Augen zuhalten, Nerven bewahren, immer positiv bleiben, viel Überzeugungsarbeit und vier Jahre immer im hinteren Teil der Rangliste durftest du an diesem Wochenende deinen ersten richtigen Sieg feiern. Nachdem du bereits im Springen gute Sprünge abliefern konntest, zeigtest du in der Nordischen Kombination einen beherzten Lauf (mit einer Laufzeit von der viele Jungs nur träumen) und sicherst dir den Kombinationssieg mit einem beruhigenden Vorsprung auf die weiteren Athletinnen. Was lange währt wird endlich gut...wir sind doch ein bisschen stolz.

Die Laufzeiten auf der Rangliste stimmen übrigens nicht - das sind die Einlaufzeiten, ich habe euch von Hand und mit Kopfrechnen die Laufzeiten ergänzt. Ich hoffe, es stimmt einigermassen - auf die Sekunde genau werden nicht alle stimmen. Besonderes: Chiara läuft die Drittbeste und Rea die Fünftbeste Zeit aller 27 Teilnehmer auf der grossen Schanze! Weitere sehr gute Laufzeiten (auch in Relation zu ihrem Alter) von Syrill, Sina und Celina. Und natürlich die super Läufe von unseren Kleinsten (Noel sogar mit Antibiotika).





Übernachtet haben wir in einer eigenen Hütte. Sara fehlte zwar an allen Ecken und Enden, aber die Kinder sind unterdessen unglaublich, es wird uns fast ein bisschen unheimlich. Egal ob beim Salat rüsten, Tisch decken, Feuer machen, Zimmer einrichten, Abwaschen, das Gegrillte fair verteilen, Staubsaugen, Dusche putzen - alle haben mitgeholfen. Innerhalb von 45 min hatten wir das Haus am Sonntagmorgen blitz-blank sauber und konnten es ohne eine einzige Beanstandung an die Hüttenwartin übergeben. Ein besonderer Dank geht an Elias und Lotti, die jeweils den Lead übernehmen und für uns vor allem auch bei solchen Dingen extrem wertvoll sind. Und Elias hat am Sonntag praktisch allen Athleten die Skis gewachst - und das waren nicht wenige - unglaublich.



Dass es dann mit dem Einschlafen bei so grossen Zimmern - vor allem auch bei verschiedenen Bettzeiten der Kinder - nicht ganz so perfekt klappt, ist irgendwie auch klar. Trotzdem haben alle, aus unserer Sicht, eingermassen genug geschlafen. Dass dann einige bereits um 6:30 wieder durchs Haus rennen müssen...das verstehen wir Erwachsenen nicht so ganz...

Die Hütte war übrigens wirklich cool, wenn jetzt in Wildhaus noch eine tolle und moderne Schanzenanlage stehen würde, wären wir wohl des Öfteren dort...


Weiter geht es am 9. Juli mit dem Start der Anlaufsanierung der Bachtelblick-Schanze und danach am 18. Juli mit dem Sommerlager im Montafon.

GO Bachtel GO

Nicola, 03.07.2016




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