Sprungschanzen Gibswil im Zürcher-Oberland

Willkommen bei den Sprungschanzen Gibswil

Die ganzjahres Skisprunganlagen im Zürcher-Oberland.


Wettkampf in Marbach



Zum ersten Mal überhaupt schauten wir im Sommer bei den Schanzen in Marbach vorbei, bis jetzt gab es nur Winterwettkämpfe. Es war für alle eine Premiere. Während die K48m-Schanze schon seit 2005 mit Matten belegt ist, kann auf der kleinen K20m-Schanze - dank der Anlaufspur von der Gurtenschanze - erst seit diesem Frühling gesprungen werden.

Es hat so seine Gründe, warum die Schanze in Marbach nur von wenigen als Trainingsschanze benutzt wird. Die Schanzenprofile beider Schanzen sind veraltet, der Anlauf der K48 nicht mehr so ganz top. Aber für ein Wettkampfwochenende ist das kein Problem. Und auch wenn die Schanzen nicht ganz unseren, zugegeben, hohen Qualitätsansprüchen genügen: Wir kommen sehr gerne nach Marbach und es sind immer sehr schöne Anlässe.



Die Schanze war ein bisschen speziell, aber die Athleten haben sich von Sprung zu Sprung eigentlich besser darauf zurecht gefunden. Gefragt waren viel Power in den Beinen und ein gutes Timing am Schanzentisch, technische Aspekte waren nicht ganz so relevant wie auf anderen Schanzen. Die Rangliste hat daher auch nicht so wahnsinnig Relevanz, aber es durften sich am Schluss eigentlich alle über den einen oder anderen weiten Sprung freuen - und das ist, was zählt. Und die Mädchen hatten sowohl auf der K20, wie auch auf der K48 eine eigene Kategorie, was auch schön war.

Mit Noel, Sandro und Marina waren wieder ein paar Knirpse mit dabei und es ist unglaublich wie reibungslos alles funktioniert. Während in anderen "Clubs" Mamis und Papis den Kindern die Schuhe binden, die Tasche packen und den Kindern das ganze Wochenende hinterherlaufen, läuft das bei uns ein bisschen anders. Noel, Sandro und Marina können alles selber - ausser die Sprungschuhe richtig fest binden ist noch ein bisschen schwierig. Und wenn mal was nicht geht, haben wir ja noch Elias, Rea, Lotti und die anderen Kinder, die helfen dann beim Wachsen, beim Auf-einander-schauen oder generell bei allem, was anliegt. Und das geht so bestens. Und die Kinder lernen so am meisten. Und wir haben zwar kontrolliert, dass die Kinder zur Zeit ins Bett kommen und der Fernseher nicht mehr läuft, aber wenn einige schon um 5:00 Uhr wieder wach sind und dann den Fernseher einschalten, dann ist das halt so. Und vielleicht muss das auch mal sein.



Der Crosslauf war hart, sehr hart. Es ging vom Start weg gleich mal neben dem Schanzenauslauf steil nach oben und nach einer kleinen Schlaufe oben beim Schanzenturm wieder steil nach unten über die Kuhwiese. Überraschenderweise gab es keine grösseren Unfälle, auch wenn einige in der Abfahrt ausgerutscht und im Dreck gelandet sind. Während die Kleinen nur eine Runde absolvieren mussten, durften die K48-Springer ganze drei Mal rundherum rennen. Zu Beginn sind alle noch gerannt, auf der letzten Runde war es mehr ein nationaler Wandertag. Klar bevorteilt waren bei diesem Lauf die leichtgewichtigen, durchtrainierten BergläuferInnen. Alle anderen hatten schwer zu kämpfen. Aber alle sind sie im Ziel angekommen.

Leider ist Celina oben kurz vor dem Abstieg zu früh abgebogen. Dafür wurde sie nachträglich 15s und damit auf den 3. Rang zurückversetzt. Ansonsten sind alle anderen mehr oder weniger auf dem richtigen Weg in Richtung Ziel gekommen.




Zu Essen gab es an diesem Wochenende - neben dem Nacht- und Morgenessen im Hotel - selbstgemachter Hörnlisalat, viel Fleisch und Käse, Rüebli und Gurken, Bananen und Äpfel, Nüsse und Power-Riegel, und zum Abschluss noch eine Bratwurst vom Grill. Und es hat uns gefreut, dass am Samstagabend alle Salat gegessen haben - ohne, dass wir was gesagt haben - einfach, weil es bei uns selbstverständlich ist. Wir glauben, der ganze Aufwand mit dem Essen wird sich mittel- und langfristig bezahlt machen, davon sind wir überzeugt. Und vielleicht ein bisschen überspitz formuliert, aber vermutlich näher an der Wahrheit als man denken mag: Viele unserer jungen Athleten sind beim Thema Ernährung bereits einen Schritt weiter als viele Kader-Athleten bei Swiss-Ski.


Weiter geht es mit den Wettkämpfen am 21.-23. Oktober mit der Schweizermeisterschaft in Kandersteg und am 29.-30. Oktober mit dem Sommersaison-Finale in Einsiedeln. Döme, Mario und Lars hatten an diesem Wochenende eine Wettkampfpause, sie stehen dafür nächstes Wochenende beim Alpencup in Hinterzarten im Einsatz.

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Nicola, 25.09.2016




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