Sprungschanzen Gibswil im Zürcher-Oberland

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Die ganzjahres Skisprunganlagen im Zürcher-Oberland.


Alpencupfinale in Chaux-Neuve



Beim Alpencupfinale gab es in diesem Jahr bei den Herren erstmals eine Teilnehmerquote. Die Top25 der Gesamtwertung, plus 3 Springer pro Nation nach Wahl, plus eine nationale Gruppe (Frankreich). Das führte dazu, dass das Teilnehmerfeld bei den Herren Spezialsprung mit 47 Startern relativ klein war. Witzigerweise waren mit 41 Damen diesmal fast so viele Damen wie Herren am Start, das gab es noch nie.



Dominik Peter konnte zum Abschluss der Saison seinen Top15-Gesamtrang im Alpencup relativ souverän halten. Mit einem guten 13. Rang am Freitag und einem vielleicht nicht ganz so guten 23. Rang am Samstag schliesst Dominik seine Saison 17/18 mit 229 Punkten auf dem tollen 13. Schlussrang in der Alpencup-Gesamtwertung ab und erfüllt damit übrigens die Selektionsrichtlinien für das B-Kader Swiss-Ski. Für Dominik war es eine Saison mit vielen Auf und Abs - immer irgendwo zwischen ganz vorne und irgendwo im Mittelfeld.



Wenn man die Enttäuschung von der JWM ein bisschen ausblendet, dann muss Dominik sich eingestehen, dass es gar keine so schlechte Saison war - mit drei Top10 und drei Top15-Platzierungen. Vielleicht braucht es im Moment und in diesem Alter manchmal ein bisschen weniger Brechstange und dafür ein bisschen mehr Geduld. Von dieser Geduld braucht jetzt Dominik die nächsten zwei Monate ganz viel, denn aufgrund einer Sehnenansatzentzündung mit Riss im Sitzknochen muss Dominik eine Zeit lang pausieren. Wir hoffen, dass in zwei Monaten dann alles wieder in Ordnung ist und Dominik beschwerdefrei seine nächste Saison in Angriff nehmen kann.



Lars Kindlimann schaffte den Cut im Schweizer Team (5 Teilnehmer) und durfte auch beim Alpencupfinale mit dabei sein. Am Freitag beim ersten Wettkampf schnupperte Lars mit einem guten ersten Sprung auf 99.5 Meter schon mächtig an den Top30. Nur knapp 2 m trennten Lars vom 30. Rang und damit vom ersten Alpencuppunkt. Beim zweiten Sprung war dann die Tischkante einfach viel zu früh fertig, was auch nicht ganz fair ist - da wurde doch die Tischkante während des ersten und zweiten Durchgangs einfach so zurück verschoben...so wurde es nichts mit einem Angriff nach vorne...ein gleich weiter Sprung hätte wohl gereicht. Mit zwei 38. Rängen verabschiedet sich Lars respektabel von der Saison 17/18. Ganz ehrlich - im Dezember hätte niemand gedacht, dass Lars diesen Winter überhaupt nochmals so ins Geschehen eingreifen kann. Das Ganze hat dann aber doch eine schöne Wendung genommen.



Rea Kindlimann wollte beim Alpencupfinale nochmals zum fulminanten Schlussspurt ansetzen. Aber dieses Wochenende war einfach wie der ganze Winter - ein unfassbares Auf und Ab. Zwei-drei positive Ansätze und dann wieder ein paar Sprünge, die so nicht ganz zu verstehen sind. Wir wären gerne am Schluss in den Top30 der Alpencup-Gesamtwertung gelandet - es wollte einfach nicht sein. Am Sonntag hatte es Rea in den eigenen Händen mit einem guten ersten Sprung auf 49.5 Meter. Der zweite Sprung klappte dann wieder nicht. Nochmals dieselbe Weite und es hätte gereicht. Jetzt ist es halt Rang 31 in der Gesamtwertung.



Ganze 110 Alpencuppunkte hat sich Rea in dieser Saison ersprungen. Bei 9 von 10 Wettkampf-Teilnahmen hat es Rea in die Punkteränge geschaffft. Nur in Seefeld klappte es knapp nicht. Und nur ein einziges Mal hat Rea die Punkte geschenkt bekommen, weil weniger als 30 Athletinnen am Start waren. Bei ihren besten Auftritten im Sommer waren bis zu 55 Athletinnen am Start - mehr als jetzt beim Alpencupfinale bei den Jungs. Am Schluss fehlten Rea magere 8 Punkte auf die Top30. Vier Wettkämpfe haben wir dabei noch ausgelassen. Aber es hilft jetzt nichts diesen 8 Punkten nachzutrauern. Es war ein schwieriger Winter, mit enormen Leistungsschwankungen, mit dem einen oder anderen Sturz und irgendwie kam der Zug einfach nie so richtig ins Rollen. Beruhigend zu wissen, dass Rea nicht das einzige Mädchen ist, dass in diesem Alter ein enormes Auf und Ab erlebt. In Chaux-Neuve waren einige Mädchen am Start, die schon beim Weltcup dabei waren und bei COC's schon ganz zuoberst auf dem Treppchen gestanden haben. Jetzt zählt nur eines und das ist eine von Reas Stärken - positiv und mit Freude weiter arbeiten - und dann kommt irgendwann der Zug wieder ins Rollen...und wenn er mal rollt, dann rollt er - darauf freuen wir uns.



Simone Buff durfte beim Alpencupfinale wieder mit dabei sein. Die Sprünge waren technisch gut, leider fehlen Simone nach wie vor physisch einfach die Voraussetzungen um auch bei wenig Anlauf weiter vorne mithalten zu können. Dafür braucht es einfach mehr Training neben der Schanze. Aber das muss jeder selber für sich entscheiden, wie viel er/sie erreichen und wie viel er/sie dafür investieren möchte.

Das wars von der Alpencupsaison 17/18. Wir freuen uns auf nächste Saison und auf viele coole Leistungen von unseren Bachteler Hüpfern an internationalen Einsätzen - vielleicht das eine oder andere neue Gesicht - und wir bleiben natürlich dran. Es wird sicher spannend.

GO Bachtel GO

 



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