Sprungschanzen Gibswil im Zürcher-Oberland

Willkommen bei den Sprungschanzen Gibswil

Die ganzjahres Skisprunganlagen im Zürcher-Oberland.


Sommercamp in Planica



Wir sind nach Planica gereist. Eine Woche lang. Zusammen mit dem Skisprungteam Wildhaus. Mit drei Bussen, 15 Athlet:innen und 5 Trainern. Es hat sich gelohnt.

Die komplette Instagram-Story von der ganzen Woche Planica findet ihr auf unserem Instagram-Profil oben bei den Highlights unter "Planica 2022" >

Es war nicht unser erstes Sommerlager - wir machen das schon lange, sehr lange. Trotzdem ist es immer wieder eine Herausforderung - und viel Vorbereitung. Viele Ideen, die man kurz vor Schluss noch irgendwo bestellen und irgendwie umsetzen muss. Hektische Tage in den Woche davor. Es hat aber alles geklappt - und vieles noch ein bisschen besser als gedacht.

Es ist eine lange Reise nach Planica. Wir brauchen dafür 8 Stunden oder meist noch ein bisschen mehr. Wir haben dieses Jahr sogar eine neue Route entdeckt - über Kitzbühel. Weniger Autobahn, keine Staus - und bis nach Planica nur einen halben Tank gebraucht...das ist Rekord.



Wir hatten das Nordic-Hotel fast für uns alleine. Ein paar Kanadier waren noch da. Es war perfekt. Wir konnten alles nutzen, wann und wie oft wir wollten. Die Turnhalle, den Aussenplatz, den Kraftraum, die Aussentische, die Inlinestrecke und den Essraum.

Im Tagebuch konnten die Kids und wir alles festhalten, was sie und wir erlebt hatten. Inklusive ausgedruckten Fotos vom aktuellen Tag. Es war ein enormer Aufwand, aber es hat sich gelohnt.



Auf den Schanzen war ebenfalls oft sehr wenig Betrieb. Manchmal hatten wir die Schanzen sogar für uns alleine. Die Temperaturen waren im Vergleich zur Schweiz noch relativ human. Die erste Einheit am Morgen um 8:30 war perfekt, am Nachmittag oder am Abend wurde es dann doch auch heiss, aber nie über 30 Grad...und wir konnten es immer irgendwie managen.

Und auf Wunsch von Sara, ein kleines Resümee von jedem Einzelnen inlusive einem Sprung aus Planica:



Lars (gross): Mit Abstand das älteste Kind im diesjährigen Lager. Lars hat am Morgen jeweils die HS140 unsicher gemacht und am Nachmittag oft als Trainer und Mentor ausgeholfen. Er war Vorbild, gab verschiedene Inputs auch zu Materialfragen und war bei jedem Spiel voll mit dabei. Er wird behaupten, er habe alles gewonnen...wir wissen, dem war nicht so.



Noel: Nach einem durchwachsenen Frühling, klappte es für Noel in Planica um einiges besser...und wenn irgendwann die Power und Explosivität in den Beinen noch etwas ausgeprägter vorhanden sein wird...dann kann er seine langen Beine auch effektiv einsetzen...und dann geht es auf der Schanze so richtig ab. Bei der Anlaufgeschwindigkeit war er schon top, als er aber mit bis zu 4 km/h schneller als andere Athleten angefahren war, wussten wir, irgendwas stimmt da nicht mit der Messung. Neben der Schanze ist Noel immer eine Bereicherung und vielleicht lässt es sich ja arrangieren, dass die älteren Athleten auch im nächsten Jahr nochmals mit dabei sind...wer weiss.



Lion: Ob es an der Slatnar-Bindung oder an den Keilen lag, oder an was völlig anderem...wer weiss...aber Lion kam mehrmals in diesem Sommercamp so richtig ins Fliegen. Die Sprünge wurden stabiler und auch auf der 100er ging es einige Male sehr weit. Wenn der Flug jetzt noch etwas entspannter und ruhiger wird, dann muss man ihn in Zukunft mit dem Lasso vom Himmel runterholen.



Ivan: Segelte mit aufgespannten Armen durch die Luft...mehrmals über 70 Meter weit. Die Anfahrtsposition geht in Richtung Schanzentisch immer noch nach oben, das konnten wir nicht ändern, aber wenn er das noch hinkriegt, dann werden seine Sprünge unwiderstehlich...und vielleicht tauscht er dann irgendwann endgültig das Sägemehl mit den Plastikmatten.



Simon: Hat sich im Klassenlager den Fuss verletzt und konnte nicht am Bachtelcup teilnehmen. Aber fürs Sommerlager hat's geklappt...und dann kam Simon von Tag zu Tag immer besser ins Fliegen. Und auf der K72 in Planica flog Simon zum ersten Mal in seinem Leben 74 Meter weit. Und mit seinem Schweizer Pass kann Simon nun in Zukunft auch an internationalen Wettkämpfen teilnehmen.



Jerome: Hat von Tag zu Tag immer mehr Vertrauen aufgebaut und konnte die HS80m-Schanze souverän meistern mit Sprüngen über die 60m-Marke. Anfahrtsposition und Absprung oft schon weltklasse, bei Übergang und Flug fehlt noch ein bisschen...und mit diesem Bisschen würde es dann weit runter gehen...wir freuen uns auf das nächste Sommercamp, wenn Jerome mit ganz viel Selbstvertrauen über die 70m-Marke segelt.



Marius: Für Marius war es das erste Sommerlager. Er hat alles aufgesogen...jeden Augenblick. Und er hat ganz viel neue Schanzen erobert. Und am Schluss konnten wir ihm noch einen Fischer-Ski von Jerome durchtauschen und mit diesem ist er zum ersten Mal in seinem Leben über die 60er gesprungen. Davon wird er noch eine Weile träumen.



Melinda: Ist zum ersten Mal in ihrem Leben 73.5 Meter weit geflogen - was für ein toller Sprung. Wir hatten ihr vor dem Sommerlager extra noch einen Fischer-Ski in ihrer Grösse besorgt. In dieser Grösse hatten wir keine mehr. Und jetzt ist sie ins Loch runter gesprungen...mit ihren 10 Jahren. Diesen Sprung behalten wir in Erinnerung. Und das man sich das bewusst ist: In diesem Sprung stecken 4 Jahre Arbeit, ganz, ganz viel Arbeit.


 
Lars (klein): Lars kam mit einer Handverletzung angereist, aber die Hand ging dann im Verlauf des Lagers immer mehr vergessen. Am Mittwoch kam dann auch für Lars der grosse Moment...sein erster Sprung über die 60er-Schanze in Planica. Und trotzt seiner lädierten Hand hat er jeden Tag alle Aufgaben gemeistert und konnte alles mitmachen...auch dank der Hilfe der anderen Kids.



Mina: War zum ersten Mal in einem Skisprunglager. Zum ersten Mal im Sommerlager. Und zum ersten Mal in ihrem Leben im Ausland. Viel auf einmal, aber sie hat alles mit Bravour gemeistert. Eine Woche vor dem Sommerlager ist sie zum ersten Mal mit Sprungski über eine Schanze gesprungen und jetzt in Planica ist sie 20m weit geflogen - wahnsinn.

Wir möchten uns bei allen Kids bedanken für das Teamwork, den Einsatz und das Aufeinander schauen. Ein grosses Merci an alle Trainer - es war ein super Team und jeder hat jeden Tag alles gegeben um den Kids all das zu ermöglichen.


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